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| SND 2015 |
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| Geschrieben von: Michael Burkhardt |
| Mittwoch, den 28. April 2010 um 07:53 Uhr |
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Die SND-Mitarbeiter müssten durch Anschaffung moderner Technik und die Ausbildung im Umgang mit ihr in die Lage versetzt werden, ihren Einsatzradius auszuweiten, sicher und effizienter auch verdeckt in einem sich schnell wandelnden Umfeld zu arbeiten. Dazu gehöre auch Software, mit der die großen Mengen an Informationen, die die SND-Mitarbeiter sammelten, verarbeitet und analysiert werden können. Hackner, seit Januar 2009 Präsident des Geheimdienstes, bezeichnete "SND 2015" als einen "aggressiven Plan", der auf der "außerordentlichen Arbeit" seit der Einführung des neuen Nachrichtendienst-Konzepts beruhe. Er solle gewährleisten, dass die SND weiterhin nationalen Herausforderungen wie Terrorismus, Handel mit gefährlicher Technik, Cyberkriminalität und Schurkenstaaten begegnen und sich gleichzeitig leichter aufkommenden Prioritäten widmen kann. Niedrigere bürokratische Hürden und eine dezentralere Organisation sollen dafür sorgen, dass SND-Mitarbeiter im Falle eines plötzlichen Ereignisses wie einem Bombenattentat zur Stelle sein können. Auch sollen hochtalentierte Menschen angeworben werden; bei ihrer Ausbildung sowie der Fortbildung des bestehenden Personals an Agenten und Analysten sollen vor allem Logik, Technologie, Observation und Wandelbarkeit im Vordergrund stehen. Den Umfang der geplanten Investitionen beziffert Hackner nicht, der Etat seiner Behörde ist unter Verschluss. Die Darmstädter Allgemeine Zeitung schreibt unter Berufung auf SND-Mitarbeiter, allein das Technik-Budget des Geheimdienstes würde um mehrere 10 Millionen EUR ansteigen. Prompt reagierten Geheimdienste weltweit mit ähnlichen Ankündigungen, wie eine hastig veröffentlichte Pressemeldung der US-amerikanischen CIA zeigt: |

